Kooperation als Prinzip – wie sie komplexe Planung ermöglicht und wann sie endet 

Komplexe Planungsprozesse sind geprägt von unterschiedlichen Fachdisziplinen, vielfältigen Interessen und hohen terminlichen sowie wirtschaftlichen Anforderungen. Kooperation gilt dabei als zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Projektabwicklung. Doch wie entsteht tragfähige Zusammenarbeit in anspruchsvollen Planungsprozessen – und wo stößt sie an ihre Grenzen?

Der Vortrag beleuchtet Kooperation nicht als weiches Zusatzthema, sondern als strukturelles Prinzip komplexer Planung. Anhand konkreter Projekterfahrungen wird aufgezeigt, welche organisatorischen, methodischen und kulturellen Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Zusammenarbeit Mehrwert schafft und nicht zur Belastung wird.

Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, ob und in welchen Situationen Kooperation an Grenzen stößt – etwa bei Zielkonflikten, Haftungsfragen oder wirtschaftlichem Druck. Der Beitrag lädt dazu ein, Kooperation differenziert zu betrachten: als Gestaltungsaufgabe, als Führungsaufgabe und als systemisches Element erfolgreicher Planung.